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Lexikon

Sebum: Hauttalg und Talgdrüsen

Sebum, auf Deutsch Hauttalg, ist ein lipidreiches, also fetthaltiges Sekret der Talgdrüsen. Es trägt zur schützenden Oberflächenbedeckung der Haut bei und hilft ihr, Feuchtigkeit zu bewahren. Viele Talgdrüsen sind mit Haarfollikeln verbunden.

Hauptthema: Kopfhaut · Weiteres Thema: Haarpflege

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Sebum, auf Deutsch Hauttalg, ist ein lipidreiches, also fetthaltiges Sekret der Talgdrüsen. Es trägt zur schützenden Oberflächenbedeckung der Haut bei und hilft ihr, Feuchtigkeit zu bewahren. Viele Talgdrüsen sind mit Haarfollikeln verbunden.[4]

Talg ist nicht einfach Schmutz

Talg hat eine natürliche Funktion. Gleichzeitig kann sich ein Ansatz fettig anfühlen und Reinigung benötigen. „Schützend“ bedeutet deshalb nicht, dass du jede Ansammlung belassen musst. Die praktische Entscheidung über deine Wäsche wird im Ratgeber „Wie oft sollte man Haare waschen?“ behandelt.

Schweiß und Talg sind verschieden: Schweiß ist ein wässriges Sekret von Schweißdrüsen, Sebum ein öliges Sekret von Talgdrüsen.[4] „Nach dem Sport nass“ und „fettiger Ansatz“ sind daher keine identischen Beschreibungen.

Zusammenhang mit der Kopfhaut

Die Verbindung zwischen Talgdrüse und Haarbildung erklärt der Eintrag Haarfollikel. Wie fettige Rückstände beim Waschen entfernt werden können, steht unter Tenside.

Aus einer fettigen oder schuppenden Kopfhaut lässt sich nicht allein die Ursache einer Erkrankung ableiten. Schuppen sind beispielsweise nicht einfach ein Beweis mangelnder Hygiene.[7] Unter Kopfschuppen findest du die Abgrenzung zur entzündeten Kopfhaut. Diese Zusammenhänge belegen keine „Umerziehung“ der Talgproduktion durch erzwungene Waschpausen.

Quellen

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